"Low Budget - High End" und Musik

Einen Plattenspieler kaufen – Aber welchen?

Warum sollte man heutzutage einen Plattenspieler kaufen?

Plattenspieler und Schallplatten. Diese Worte klingen bei denen, die diese Dinge besitzen, zumeist wohlig und warm. Das ist zuhause, das ist Musik. Zum Anfassen und zum gut hören. Für diejenigen, die in diese Welt einsteigen möchten, und für die ist ja hauptsächlich dieser Artikel, seien zuvor gewarnt. Einmal eingestiegen, gibt es kein zurück mehr. Aber das ist nicht schlimm, sondern wunderschön.

Dieses hobby ist fast schon bewußtseinserweiternd. Dieser haptische Aspekt, der auch schon bei günstigen Spielern wohlige warme attraktive Klang, das Sammeln dieser wertigen Scheiben mit ihren oft künstlerischen gestalteten Covern, der Akt des Auflegens der Platte. All diese Dinge bauen Beziehung zur Musik auf. Das fehlt in unserem schnellebigen Streaming Zeitalter. Und genau deshalb dient diese Gegenbewegung der Renaiissancen von haptischen Tonträgern wie Schallplatten und mittleweile auch wieder Kassetten zur Entschleunigung. Sich Zeit für Musik nehmen.

Nicht nur durch Algorithmen zusammengestellte vermeintlich zu uns passende Playlisten hören, sondern sich mit einem ganzen Album eines Künstlers mal auseinander setzen. Dieser hat sich etwas dabei gedacht. Und das zu erkennen. Oftmals Songs, die erst beim dritten Mal hören ihre Qualität entfalten. Bei spotify hätten wir diesem Song nie die Chance gegeben.

Nun aber genug geschwärmt. Du hast dich entschieden? Du möchtest einen Plattenspieler kaufen. Aber du weißt nicht welchen, und wieviel du ausgeben musst, um etwas gutes zu bekommen? Dieser Artikel soll ein kleiner Ratgeber sein. Er soll in den Preisklassen von 30 Euro bis 1000 Euro einen kleinen Überblick verschaffen, was es brauchbares oder vielleicht sogar gutes in den jeweiligen Preisgruppen so gibt. Die Technik des Plattenspielers ist schon sehr alt und robust.  Vor 40-50 Jahren wurden schon gute Geräte gebaut, die heute noch funktionieren. Deshalb möchte ich den Gebrauchtmarkt a la ebay unbedingt mit einbeziehen. Viele möchten am Anfang evtl ja noch nicht viel Geld ausgeben, weil sie sich nicht sicher sind.

Ich bitte hier zu beachten, dass alles hier geschriebene auf meinem Erfahrungswissen beruht, und nicht ein Maß ist, an dem gemessen wird. Es gibt tausende Möglichkeiten. Ich werde nur einige Geräte, die für gut empfinde, herauspicken, um den Vinylneuling nicht zu überfordern oder zu langweilen.

 

Zwischen 30 und 200 Euro

In diesem Budgetbereich werde ich mich ausschließlich mit Gebrauchtware befassen. Bei ebay und Kleinanzeigen kann man zu recht moderaten Preisen sehr annehmbare Plattenspieler kaufen. Natürlich muss man bereit sein, evtl auf Garantie und Rückgaberecht zu verzichten, da die meisten Verkäufe hier im privaten Bereich stattfinden. Aber mit ein bißchen Glück kann man schon für 30 Euro z.B. einen Technics SL-B 303 in voll funktionstüchtigen Zustand erstehen.

So ist es mir gegangen. Es ist ein vollautomatischer riemenbetriebener Spieler, d.h. man brauch nur nach Auflegen der Platte auf Start drücken und den Rest übernimmt der Plattenspieler. Die Nadel senkt sich perfekt in  die Einlaufrille und der Tonarm wird am Ende der Platte automatisch wieder zurückgeführt. Ein Riemen übersetzt die Bewegung des Motors auf den Plattenteller. Oft muss der dieser Riemen nach so vielen Jahren (Baujahr ca. 1978)  erstetzt werden. Dieser ist aber leicht bei ebay für ca. 8 Euro zu bekommen.

Auch der „große Bruder“, der Technics SL-B 3 ist oft für unter 50Euro zu bekommen. Klanglich sind diese Modelle, obwohl sie leichte „Joghurtbecher“ sind, also viel Plastik verbaut haben, schon erstaunlich gut. Sie glänzen mit warmen, vollen und breitem Klang.  Wenn man Glück hat, ist noch der hochwertige Technics 270 Tonabnehmer verbaut. Er zaubert einen relaxten, breiten Sound. Und es gibt für ihn noch gute Nachbaunadeln. Natürlich ist das alles noch fern von hohen Hifi oder gar High End Ansprüchen. Aber zu einem wohlklingenden und durch die Automatik technischen einfachen Einstieg in die Vinylwelt reicht es allemal.

Der SL-B303 steht bei uns im Schlafzimmer. Hier macht sich die Vollautomatik sehr angenehm bezahlt. Denn man kann einschlafen, ohne Angst zu haben, dass die Nadel die ganze Zeit in der Auslaufrille läuft.

Es gibt dieses Technics Modell auch als Direktantriebler. Er nennt sich dann Technics SL- D3. Direktantrieb bedeutet, der Plattenteller wird direkt (ohne den Riemen dazwischen) durch den Motor angetrieben. Diese Art des Antriebs ist eine Erfindung von Technics von Anfang der 70er Jahren und in ihrem Kultmodell, dem 1200er MK2 perfektioniert. Doch zu diesem später.

Der SL-D3 ist etwa doppelt so teuer, also ab ca 80 Euro zu bekommen. Ich sehe allerdings den Mehrwert nicht. Direkter Antrieb verspricht genauen Gleichlauf und lange Zuverlässigkeit, weil der Riemen als Verschleißteil wegfällt. Allerdings hat der Riemenbetrieb einen großen Vorteil: Die Eigenvibrationen des Motors werden durch den Riemen abgefedert. Im High End Bereich ist deshalb der Riemenbetrieb Standard.

Das heißt also, sollte man einen frischen Riemen am SL-B3 oder SL-B303 haben, ist ein guter Gleichlauf garantiert. Man spart sich Geld und hat mindestens einen gleich guten Klang wie vom Direkttriebler SL-D 3.

Die Geheimtipps zum Kauf eines Plattenspielers unter 100Euro

Nun bewegen wir uns in der Preisklasse knapp unter 100 Euro. Hier tummeln sich schon viele Gebrauchtmodelle von Marken wie z.B. Dual und Telefunken, die bestimmt schon zufriedenstellende Hörerlebnisse liefern. Ich habe einige Reviews gelesen, aber hatte selbst nicht das Vergnügen diese Modell zu testen.

Eines dieser von mir nicht getesteten Modellen möchte ich aber als Geheimtip erwähnen, weil sich hier die Meinungen überschlagen. Es ist der Philips electronic 312. Er is gebraucht in gutem Zustand für ca. 80- 100 Euro zu haben. Es ist ein „schnuckelig“ aussehender riemenbetriebener Halbautomat aus der Mitte der 70er Jahre. Halbautomat bedeutet, zu Beginn legt man selbst hand an und senkt die Nadel in die Rille. Am Ende hebt sich das System automatisch und der Arm wird zurückgeführt.

Im ersten Moment ist an dem Spieler nichts besonderes. Aber nach dem, was man im Netz an Rezensionen liest, ist der Philips anscheinend klanglich schon ein paar Klassen besser, als der Preis vermuten ließe. Wie schon geschrieben, habe ich nie ein Exemplar besessen. Aber für den günstigen Preis würde sich ein Versuch sicher lohnen. Auch hier ist eventuell ein neuer Riemen und eine neue Nadel zu bestellen.

Einen ähnlichen Kultstatus, vielleicht noch mehr als der Philips, hat der Dual CS 505. Diesen Riementriebler gibt es seit 1982 und er wird in der Version CS505-4 immer noch gebaut. In den 80ern galt er als Preis-Leistung Wunder, weil er relativ günstig war und trotzdem sehr gute Qualität bot und heute noch bietet. Die erste Version war silbrig weiß und aber der 2er Version ist er schwarz gehalten mit einer Holzzarge und viel Metallbauteilen und hochwertigem Ortofonsystem. Damit hebt er sich von den Plastikbombern der frühen 80ern ab und vermittelt Wertigkeit.

Jeder Student der 80er, der gute Soundqualität wollte, aber nicht viel Budget hatte, kam wohl nicht um einen Blick auf den CS 505 herum. Auch praktisch für lange Musiknächte ist die Halbautomatik. Da kann man auch mal einschlafen, und das Gerät schaltet sich selbst ab. Diesen tollen Dreher bekommt man gebraucht oft in der 1er oder 2er Version schon ab 70 Euro. Toll ist auch, dass er ein entkoppeltes Subchassis hat, und so relativ unempfindlich auf äußere Vibrationen reagiert.

Die heutige neue Version 4 des CS505 ist mit knapp 700 Euro kein Schnäppchen mehr und kann sich nur schwer gegen die Rega und Project Übermacht in der Preisregion behaupten. Er hat nicht so viel „punch“ wie die modernen Player, ist relaxter im Klang, punktet dafür aber mit der Halbautomatik, die die modernen Puristen nicht haben.

Ich habe mir gerade einen gut erhaltenen für 60 Euro bei ebay gekauft und möchte ihn im Schlafzimmer einsetzen: Stichwort Automatik und Einschlafen.

Zwischen 100 und 150 Euro fallen mir sofort 4 Plattenspieler ein, die es sich lohnt, näher zu betrachten. Zwei von Ihnen besitze ich selbst und finde sie sehr gut.

Und einer von den vieren liegt mir sehr am Herzen. Er steht nicht bei mir, sondern zur Zeit bei meiner Mutter. Es ist der Pioneer PL 12. Mit ihm bin ich aufgewachsen. Das ist der Plattenspieler, mit dem ich als Kind die Beatles, Deep Purple und Neil Young gehört  habe. Bei diesem Plattenspieler liegen sozusagen meine Vinyl Wurzeln.

Der Pl 12 ist ein sehr solider manuell zu steuernder Riementriebler. Er stammt aus den frühen 70er Jahren, hat eine für damals modische braune Holzzarge und ist gebraucht in gutem Zustand für ca. 120-150 Euro zu bekommen.

Leider habe ich ihn gerade nicht zum Testen hier, aber die Rezensionen im Netz fallen durchweg positiv aus. Er soll sehr gut klingen und ist schon sehr wertig verarbeitet.

Mein Vater ist ein Mann, der viel Wert auf Qualität legt. Der Rest unserer Anlage bestand aus einem guten Saba Receiver und Eletro Voice Boxen. Ist der Pioneer also in einem guten, gepflegten Zustand, würde ich ihn ungetestet empfehlen. Es ist ein Player, den man mit einem guten System bestimmt zu guter Hifi Performance bringen kann. Das Wechseln des System ist beim PL 12 wie auch bei den anfangs genannten Technics durch den Standard SME Anschluss am Tonarm sehr einfach.

Der zweite Plattenspieler, den ich quasi vom „Hören Sagen“ her empfehle, ohne ihn testen zu können, ist der Technics SL- 23 .  Dieser ist zwar riemenbetrieben, soll aber einen ähnlich guten Gleichlauf wie ein diektangetriebener Plattenspieler haben. Auch sollen die klanglichen Qualitäten schon in die Hifi Klasse einzuordnen sein.

Für ca 150 Euro gebraucht erhält man also schon einen guten Plattenspieler, an dem man sicher schon viel Freude hat. Auch dieser hat das praktische SME Wechselsystem für Tonabnehmer (Bzw Headshells mit Tonabnehmern) an seinem S förmigen Arm. Das Originalsystem ist das schon oben genannte Technics EPS 270C, das mit guter Nadel sehr ausgewogen klingt. Die Halbautomatik führt den Tonarm am Ende der Plattenseite wieder zurück in die Ausgangsposition. Auch lässt sich evtl später mit einem noch hochwertigeren Tonabnehmer so aufrüsten,  dass es dem persönlichen Geschmack des Käufers entspricht.

Für ungefähr den gleichen Preis gebraucht bekommt man einen Thorens TD115. Dieser stellt das Basismodell der sonst auch im Gebrauchtsegment recht hochpreisigen Thorens Spieler dar.

Thorens Plattenspieler haben bei Hifi Begeisterten einen sehr guten Ruf. Auch den TD 115 sollte man nicht unterschätzen. Ich habe ihn eine Zeit lang besessen und war begeistert von seiner Klangqualität. Das Design fand ich weniger ansprechend. Allerdings ist dies ja bekanntlich Geschmackssache.

Der TD 115 zeichnet sich wie seine großen Brüder durch ein entkoppeltes Subchassis aus. Das heißt, der Teil des Spielers, an dem der Plattenteller und der Tonarm befestigt sind, ist gefedert von dem restlichen Gehäuse abgekoppelt. Dadurch werden weniger Resonanzen von außen auf den abgefederten Teil übertragen, wodurch die Qualität der Wiedergabe erhöht wird.

Als Grundausstattung bringt Thorens einen Tonarm mit, der sehr massearm und leicht ist. Das heißt auch, dass an diesem Arm extra für leichte Tonarme geeignete Tonabnehmer montiert sein müssen. Beim Gebrauchtkauf sollte man darauf achten.

Wenn das richtige System installiert ist, und der Rest des Plattenspielers in gutem Zustand ist, zeichnet sich der Thorens durch eine sehr gute, detaillierte Wiedergabe aus. Im Vergleich zu anderen Plattenspielern hatte ich beim Thorens das Gefühl, dass er etwas zurückhaltender, entspannter und weniger „punchy“ aufspielte als Plattenspieler von anderen Marken. Diese „laid back“ Art der Spielweise kann sich entspannend bei langen Musik Sessions auf die Ohren und das Gemüt auswirken.

Als letztes in dieser Preiskategorie möchte ich meinen täglich performenden,  für mich wundervollen Plattenspieler beschreiben: Es ist der Toshiba SR-255. Ich hatte viel Glück. Denn mein Exemplar wurde von seinem Vorbesitzer zum Positiven hin modifiziert. Er hatte den 70er Jahre Direct Drive Plattenspieler von innen neu verkabelt und hinten an der neuen schicken weißen Holzzarge zwei Chinch Buchsen und eine Erdungsschraube angebracht. So kann man selbst wählen, wie hochwertig die Kabel in Richtung Vorverstärker sein sollen.

Bei der Marke Toshiba hat man den Vorteil, dass diese „unter dem Radar“ läuft. Das bedeutet, man bekommt qualitativ hochwertige Materialien und Technik für sehr moderate Gebrauchtpreise.

So auch hier beim SR-255, der fast nur aus Holz und Metall besteht, 11kg wiegt und einen Neupreis von fast 700 DM (1976) hatte. Ich bekam ihn modifiziert für 100 Euro bei ebay.

Zum Vergleich: Der Kult Turntable Technics 1210 MK2, ähnlich schwer, mit besserem Motor hatte einen Neupreis von 880 Mark und kostet gebraucht noch immer 500 Euro.

Der SR 255 hat typisch für einen Direct Drive einen eher agilen, dynamischen Sound, den ich persönlich mit dem richtigen Tonabnehmer gepaart sehr attraktiv finde. Ich habe meinen jeden Tag am Laufen und kann mich nicht satt hören.

Man muss aber ehrlicherweise auch sagen, das Auge „hört mit“. Das bedeutet hier, dass mich persönlich das Design und die Haptik so sehr anspricht, dass die Lust eine Platte aufzulegen enorm groß ist. Diesen Faktor sollte man beim Kauf eines Plattenspielers nicht außer Acht lassen.

Der Turntable sollte dem Käufer mit den meisten seiner Sinne (den Geschmackssinn lasse ich jetzt mal außen vor) ansprechen. Denn hinter dem „Schallplatten hören“ verbirgt sich mehr als das pure Hören. Es ist eine Prozedur, ein Akt, der viele Sinne stimuliert.

Mein SR 255 von Toshiba spricht alle diese Sinne bei mir an, so dass ich natürlich hier in der Preislage subjektiv gesehen diesen Plattenspieler klar empfehle. Er ist scheinbar auch für die Ewigkeit gebaut und wird mir hoffentlich noch viele Jahre Freude machen. Leider ist er und sein großer Bruder, der SR 355, selten geworden, und während ich das hier schreibe, steigen deshalb wohl auch die Preise der einzelnen Stücken, die noch kursieren.

Zwischen 200 und 500 Euro

Jetzt sind wir in einer Preisregion angekommen, in der es die ersten neuen Plattenspieler zu kaufen gibt, die aus meiner aus meiner Ansicht etwas taugen.

Der günstigste qualitativ annehmbare ist meiner Meinung nach der Project Primary E (https://amzn.to/3qhdeJx).

Es ist ein typisch modern anmutender, optisch und technisch sehr auf Wesentliche reduzierter Dreher. Das ist hier in diesem Fall hauptsächlich positiv zu sehen. Project hat alles weggelassen, was irgendwie mit Komfort zu tun.  Es fehlt z.B. auch die Antiskating Einstellung am Tonarm, weil der Primary nur auf den angebauten Tonabnehmer, den Ortofon OM, abgestimmt ist.

Natürlich kann man auch andere Tonabnehmer verwenden. Allerdings sollten sie in Höhe und Gewicht dem OM ähneln wegen der fehlenden Antiskating-Justagemöglichkeit.

Positiv ist, dass Project darauf geachtet hat, dass die Eigenvibration minimiert ist. So macht der kleine Project richtig Spaß beim Zuhören. Ich hab ihn einmal beim Händler probegehört und war erstaunt, was man für 200 Euro bekommt. Allerdings sollte man die Nadel, eine nicht sehr hochwertige OM5, bald durch eine höherwertige ersetzen. Da muss man nicht viel Geld ausgeben. So ist die Analogis Black Diamond mit ihrem nackten elliptischen Diamanten mit knapp 40 Euro trotzdem noch erschwinglich und katapultiert den Dreher gleich qualitativ eine Stufe höher. Jetzt kann er zeigen, was er drauf hat.

Also: Für 240 Euro bekommt man ein Paket, mit dem man schon richtig gut Musik hören kann, auch mal Klassik, die doch mehr Genauigkeit und Luftigkeit fordert als Pop und Rock.

Nun gibt es auch diejenigen, die vom Feeling oder Design, der Coolness her auf den typischen DJ turntable a la Technics SL 1210 stehen. Wer so einen Plattenspieler kaufen möchte, kann ein solides Technics Derivat schon um 250 Euro von der renommierten Marke Audio Technica beziehen.

Es ist der LP-120 X. (Amazon: https://amzn.to/3acHvDO)

Dies ist ein Direct Drive, das heißt der Plattenteller wird direkt vom Motor angetrieben. Ich habe den LP-120 nur einmal in einem Plattenladen über Kopfhörer gehört. Da kann man sich keine großes Urteil über den Klang erlauben. Aber ich hatte den Eindruck, er löst relativ klar auf und hat, typisch für einen Direkttriebler, ordentlich punch und drive. Auch kam der Motor sehr schnell auf Trab, soweit ich mich erinnere unter 1 sec bis auf Normaltempo. Das reicht, um auch für DJ Tätigkeit, zumindest hobbymäßig, geeignet zu sein. Er versucht vieles, seinem großen Vorbild, dem Technics 1210er nachzumachen, und macht es wohl gut. Das allerletzte Quentchen an Verarbeitungsqualität hat der Technics ihm voraus. Er ist aber auch 4 mal so teuer (MK7 neu (amazon: https://amzn.to/38x9E7t)) und für professionelle Ansprüche gebaut.

Wer einfach einen cool anzuschauenden, gut verarbeiteten, ordentlich klingenden Plattenspieler kaufen möchte, fährt mit dem Audio Technica nicht schlecht. An seinem S-shape Tonarm lassen sich an dem sehr weit verbreiteten SME Anschluss sehr leicht die headshells mit angebauten Tonabnehmer wechseln.

Außerdem wartet er mit Zusatzfunktionen auf, die der große Technics nicht hat, aber auch nicht braucht. Zum Beispiel hat der LP 120 X eine USB Schnittstelle, so lassen sich sehr einfach die Vinylschätze digitalisieren.

Auch kann dieser Plattenspieler mit einem eingebautem Phono Vorverstärker den Neukauf so eines Gerätes einsparen. Das kann gerade zu Beginn, wenn man noch nicht so tief in diesem Hobby steckt, den Start erleichtern. Einfach über den eingebauten Vorverstärker die cinch Kabel direkt in den freien Aux oder CD Eingang des Verstärker stecken und los gehts. Das Problem ist nämlich, dass viele heutige Amps keinen Phono Eingang mehr haben. So müsste man ein Zusatzgerät kaufen, dass das Phonosignal auf die Lautstärke eines CD Players verstärkt. Audiophile Menschen bestehen darauf, sich so einen Vorverstärker dazwischen zu schalten. Oft haben diese eine höhere Qualität als die eingebauten.

Was gibt es sonst noch für Plattenspieler zu kaufen zwischen 200 und 350 Euro?

Hier tummeln sich im Gebrauchtsektor schon die ersten begehrten Modelle vom Kulthersteller Thorens wie z.B. TD 160 oder TD 125.. Das sind hochwertige Plattenspieler. Allerdings gilt es hier genau aufzupassen, und die Anzeigen genau zu lesen. Hier sollte ein wenig Vorwissen da sein, denn häufig muss man an diesen Geräten noch etwas herumbasteln, um sie wieder flott zu machen.

Am besten lässt man sich einladen und das Gerät vorspielen (mit Corona Abstandsregeln versteht sich), um sicher zu gehen.

Die Thorens ab dieser Preisklasse haben ein entkoppeltes Subchassis. Das bedeutet, der Teller und Tonarm sind auf einer abgefederten eigenen Ebene befestigt. Damit ist man beim Plattenhören relativ unempfindlich auf Vibrationen von außen. Vom Klangcharakter her zeichnen sich diese alten Thorens durch eine entspanntere Gangart aus. Das ist Geschmackssache. Viele kaufen sich dann einen sehr dynamisch aufspielenden Tonabnehmer, um dem etwas entgegen zu wirken.

Auch viele Direkttriebler von Technics, Pioneer, Kenwood, JVC und wie sie alle heißen sind in dieser Preisklasse gebraucht auf ebay oder Kleinanzeigen zu finden. Von der Qualität her sind diese Direct Drive Kandidaten der großen japanischen Marken von ca. 1975- 1980 alle als ähnlich gut einzuschätzen. Manche bieten die Möglichkeit, den Tonarm durch einen sehr hochwertigen (z.B. SME 3009) auszutauschen. Das tun die Thorens Modelle auch. Das ist nicht schlecht. Denn so hat man bei wachsenden audiophilen Ansprüchen die Möglichkeiten upzugraden.

Ich persönlich halte mich schon für jemanden mit einigermaßen feinem Gehör, aber ich habe immer noch meinen „normalen“ Standard Tonarm an meinem Toshiba. Und der macht seine Sache gut. Wichtiger finde ich eine gute Abschirmung von äußeren Vibrationen. Doch dazu evtl in einem anderen Bericht..

Einen Plattenspieler für knapp 400 Euro kaufen?

Jetzt kommen wir in preisliche Regionen, in denen es viele schon anfängt zu schmerzen. Denn wenn man gerade mit Vinyl anfangen möchte, und noch gar nicht so richtig weiß, ob das etwas für einen ist, dann ist diese Summe schon ein Batzen Geld.

Aber andererseits sind das auch die Regionen in denen die Plattenspieler verkauft werden, die schon sehr sehr gute Qualität liefern und richtig Spaß machen.

Den Gebrauchtmarkt werde ich nun zum letzten Mal erwähnen, weil sich doch hier viele neue Geräte tummeln, die zumindest klanglich den alten gebrauchten den Rang ablaufen (Ausnahmen gibt es natürlich).

Aber: Ein absoluter Kult Plattenspieler liegt hier in gebrauchten Zustand zwischen 400 und 500 Euro, wenn man Glück hat. Die Rede ist vom Technics SL-1200/1210 MK2. Die grauen sind die 1200er und die schwarzen die 1210er.. Kein anderer Plattenspieler hat so einen Kultstatus wie diese DJ Legende. Jeder DJ, der ein bißchen was auf sich hält, wollte seit 1979 und will immer nur dieses Teil zum Auflegen benutzen. Er hat einen starken Motor mit gutem Dehmoment, ist mit 12kg gebaut wie ein Panzer und klingt auch noch gut.

Diesem Plattenspieler verdankt die Schallplatte ihr Comeback! Denn es gab so 20-25Jahre zwischen 1990 und 2010/15, da  benutzten fast nur DJs noch Schallplatten. Wir normalen Durchschnittshörer wollten nur noch CDs und MP3s. Ende der Nuller Jahre entdeckten Musikliebhaber das Medium Schallplatte wieder, und die Verkaufszahlen stiegen wieder an.

Mittlerweile haben die Schallplatten die CD überholt und das verdanken wir dem Technics 1210er, der diese tolle Kultur aufrecht hielt mit seiner Zuverlässigkeit.. Zu diesem Modell in der aktuellen Version kommen wir im Finale dieses Berichtes noch.

Dass man klanglich bei 500 Euro Gebrauchtpreis nicht unbedingt einen großen Mehrwert hat, als wenn man den um die Hälfte billigeren 1410er oder 1310er Brüder und Schwestermodell kauft, kann man sich vorstellen. Natürlich bezahlt man hier den Kult mit.. Was aber auch ok ist. Denn dieser Dreher hat es verdient.

Allerdings sollte man, wenn man an diesem Kultobjekt interessiert ist, genau hinschauen, ob er in Ordnung ist. Denn dies sind professionelle Maschinen, die auch so genutzt wurden und evtl schon ziemlich verschlissen sind. Und dafür wären 500 Euro zu teuer.

Für 449 Euro bekommt man den ersten richtig audiophilen Plattenspieler in neu..

Es ist der Rega Planar 1 Plus (Amazon: https://amzn.to/2Nv8Fgu)

Die englische Marke Rega baut seit den 70er Jahren sehr gute Plattenspieler und hat sich vor allem damit einen Namen gemacht, dass diese stylisch minimalistisch anmutenden Dreher bezahlbar und doch von sehr hoher Klangqualität sind.

Den Planar 1 gibt es auch schon eine Weile. Er wurde, wie die anderen Modelle, immer weiter verbessert steht in der aktuellen Version seit 2016 (bzw 2020 in der neuen Plus Version mit Phono Vorstufe) zur Verfügung.

Ich besitze selbst keinen, aber ich habe sie in einem Hifi Fachgeschäft probe gehört und war sehr beeindruckt, was für 449 Euro Neupreis möglich ist. Ich hatte das Gefühl, er spielt von der Dynamik und der Bühne her, die älteren 70er Jahre Modelle an die Wand. Nun war es auch so, dass ich natürlich keinen direkten Vergleich hatte, weil ein altes Gerät in der dortigen Hifi Kette nicht verfügbar war.

Aber auch einige Tests im Netz bestätigen, dass der kleinste Rega für den günstigen Neupreis erstaunliches leistet. Wenn man ihn sich leisten kann am Anfang und ein bissl mehr Geld als in einen alten gebrauchten stecken möchte, dann lohnt es sich allemal, diesen Plattenspieler zu kaufen. Allerdings sollte man daran denken, dass die Planare sehr spartanisch sind, d.h. sie haben keinen eingebauten Vorverstärker, keine direkte Möglichkeit zu digitalisieren und keine Armrückführung.

Es gibt auch von anderen Marken wie Teac und Project in dieser Preisklasse tolle Plattenspieler. Hier lohnt es sich wirklich, wenn Corona vorbei ist, mal einen richtigen Hifi Laden zu besuchen und die Plattenspieler Probe zu hören. Oft ist es auch eine Frage des Geschmacks, welcher am meisten zusagt.

Den Rega Planar 2 (Amazon: https://amzn.to/3afpVz7) ist der nächste Schritt Richtung high end Klang, wo wir auch mit diesem tollen Plattenspieler noch lange nicht sind. Der Plattenteller ist nun aus Glas statt aus MDF und er hat einen Anschluss für eine Steuereinheit, die den Gleichlauf des Motors besser regelt. Diese Einheit wird ausdrücklich empfohlen, da die Regas dazu neigen, ein wenig zu schnell zu laufen. Nun ist es so, wenn man auf die 519 Euro Kaufpreis noch eine 300 Euro Steuereinheit draufrechnet, sind wir in einem Bereich, in dem es gleich mehrere wundervolle Plattenspieler zu kaufen gibt.

Das ist der Grund,  warum der Planar 2 eher ein Lückenbüßer Status hat, und das leider zurecht. Trotzdem ist es natürlich ein toll klingender Plattenspieler.

Die Königsklasse bis 1000 Euro:

Hier gibt es meiner Meinung nach drei sehr empfehlenswerte Plattenspieler zu kaufen. Es sind natürlich noch ein paar mehr, aber ich picke jetzt die für mich markantesten heraus, die zwischen 800 und 1000 Euro liegen.

Zum einen ist da wieder ein Rega, dieses mal der Planar 3 (Amazon: https://amzn.to/3s4GnIH).

Ein Plattenspieler, der wie der Planar 2 über einen Glasteller verfügt und einen Anschluss für eine externe Motorsteuerung. Das Highlight dieses Modells ist aber sein fantastischer Tonarm, den RB330, den man schon als moderne Legende ansehen kann.

Sein Ruf ist so gut, dass diesen Tonarm auch viele einzeln kaufen wollen, um ihren älteren Spieler wieder weiter zu verbessern.

In einigen Foren liest man über den Planar 3, dass der Klang mit vielen Tonabnehmern sehr gut sei, er allerdings minimal zu schnell läuft, und die Höhen im Klang leicht verstärkt werden. Die Motorsteuerung soll da Abhilfe schaffen. Bei einem Preis von 850 Euro ohne Steuerung und 1200 Euro mit, sind wir wieder in einem anderen Preissegment.

Klanglich fand ich ihn beim Probehören schön dynamisch und musikalisch mit der Fähigkeit, der Musik eine schöne Tiefenstaffelung zu verleihen. Beim Händler war das Ortofon 2M Blue (amazon: https://amzn.to/2NdQVWW) verbaut, das einen sehr luftigen Sound hatte. Ich war sehr beeindruckt. Auch in diversen Tests überzeugt er immer wieder.

Alle drei hier besprochenen Regas sind Riementriebler, und mit einem solchen möchte ich auch fortfahren. Die Traditionsmarke Thorens produziert auch heute noch ausgezeichnete Plattenspieler. Und einer davon ist der TD 206 (Amazon: https://amzn.to/2ZjVy4e) .

Dieser tolle Plattenspieler steht zu unrecht immer etwas im Schatten der Regas. Ich hab ihn persönlich leider noch nicht gehört. Aber wenn man das glauben kann, was über ihn geschrieben wird, dann brauch er sich nicht hinter dem Planar 3 zu verstecken. Ganz im Gegenteil:

Einen Foreneintrag habe ich mir gemerkt, in dem ein Käufer zuerst den Rega Planar 3 gekauft hatte, merkte , dass dieser zu schnell lief und im Hochton etwas schrill war. Er konnte das Problem nicht beheben und gab den Rega wieder zurück, um sich von dem Geld den Thorens Plattenspieler zu kaufen. Von diesem war er klanglich so begeistert, dass er schnell den Rega vergaß.

Der schicke Thorens kostet ca 870 Euro, und  scheint die konsequente Weiterentwicklung der wundervollen alten Thorens Modelle zu sein.

Den letzten Plattenspieler, den ich erwähnen möchte liegt mit einem Preis von 999 Euro genau 1 Euro unter der 1000 Euro Schallgrenze, die ich in diesem Bericht nicht überschreiten möchte.

Überraschung! Es ist der Technics SL1500C:

Auch diesen modernen Direkttriebler konnte ich leider noch nicht live erleben, aber ich hab einiges zu ihm gelesen. In der „Stereo“ Zeitschrift wurde er 2019 mit „überragend“ bewertet.

Bekannt von den Direct Drive Spielern ist, dass sie agil und punchy im Vergleich zu den Riementreiblern aufspielen. Diese Eigenschaften werden auch diesem Technics zugesprochen. Der Bass soll „kantig und straff“ sein, und der Sound allgemein „sehr lebendig“. Er hat viele technische Merkmale der weit teureren Modelle wie den 1200 GR, einer Hifi Edelversion des legendären DJ Players. Dieser hat als Neuentwicklung einen eisenkernlosen Motor. Das verbessert den Gleichlauf und somit die Klangqualität. Der „kleine“ 1500 C hat diesen Motor übernommen.

Zudem wartet er mit einem qualitativ hochwertigen Vorverstärker auf. Das bedeutet einen erleichterten Einstieg in die Phonowelt.  Diesen Technics kann man an jeden Verstärker oder an Aktivboxen anschließen und direkt „fetten“ und fein aufgelösten Vinylsound genießen.

Wenn man sich nun diese Königsklasse unter 1000 Euro anschaut, und entscheiden soll, welchen z.B. von diesen 3 man kaufen möge, dann entscheidet hier eindeutig der persönliche Geschmack.

Und das meine ich in jeglicher Hinsicht, also auch in Bezug auf das Äußerliche, das Design. Dies ist ein sehr wichtiger Punkt, denn „das Auge hört mit“. Man hat viel mehr Lust, auf einem schicken Plattenspieler sein Lieblingsplatte aufzulegen, als auf einem nicht so schönem. Die Haptik und Verarbeitung ist in diesem Preissegment durchgehend sehr gut. Das heißt, hier kann man kaum Fehler machen.

Sollte ich mich für eines der drei entscheiden, wäre es wahrscheinlich der Technics. Und da sind wir wir neben dem ansprechenden modernen Design und der vorzüglichen Verarbeitung beim wichtigsten Punkt, nämlich dem Klang angekommen. Alle drei werden super klingen, keine Frage. Ich persönlichen mag den etwas griffigeren Sound der Direktriebler. Daher würde wohl meine Wahl auf den Technics fallen.

Am besten wäre es natürlich, alle drei im direkten Vergleich, an der selben Hifi Kette mit der selben Platte zu hören, um entscheiden zu können. Wer es sich also leisten kann, bestellt alle drei, hört sie Probe und schickt zwei wieder zurück. Die wenigsten können das, und so bleibt nur der Hifiladen in der Stadt zum Probehören in der Hoffnung, dieser hat wenigstens 2 der 3 Plattenspieler vor Ort.

Fairerweise sollte man dann auch bei diesem Händler kaufen, um die ortsansässigen Läden zu unterstützen.

Nachtrag (16.2.2021):

Zum gleichen Preis wie den Technics SL 1500 C gibt es die aktuelle Version des Kult Turntable SL-1200, nämlich in der MK7 Version. (Amazon: https://amzn.to/3jVkMPS).

Verbesserungen im Vergleich zu den Vorgängermodellen wurden vor allem am Motorantrieb vorgenommen. Dies kann bei erfahrenen DJs, die vorher mit dem MK2 gearbeitet haben zu Verwirrung und Umgewöhnung führen, da der Drehmoment etwas kräftiger ist.

Aber nicht nur für (angehende) DJs lohnt sich der Blick auf diesen robusten Player. Auch audiophile Menschen sollen, ähnlich wie beim SL 1500 C, sehr angetan sein von seinem Klang sein.

Fazit: Welchen Plattenspieler denn nun kaufen?

Die Sache ist ganz einfach: Es ist eine Frage des Budgets und des eigenen audiophilen Anspruchs.

Es gibt in jeder Preisklasse Geräte, die den jeweiligen Ansprüchen genügen. Je günstiger, desto mehr sind natürlich Kompromisse zu machen.

Generell ist es aber ratsamer, einen etwas günstigeren Plattenspieler (als geplant) zu kaufen, und das Restgeld in einen hochwertigen Vorverstärker und eine gute Nadel zu stecken, denn diese Komponenten haben sehr großen Einfluss auf den Klang.

Nadeln und Systeme werden ja in meinem Blog häufiger besprochen, wie z.B. dem wundervollen Audio Technica AT12 mit Black Diamond Nadel   und gute Vorverstärker sind ein Thema für einen neuen Bericht hier.. Tip: Nicht daran sparen!

Nun erstmal frohen Einkauf!

 

 

 

 

4 Kommentare

  1. Paul Pohli

    Klasse Bericht und vieles unterschreibe ich hier,… Ich bin nach 10 Jahren Vinyl und diverse Vintage Plattenspieler beim Technics sl 1600mk2 angekommen, bei einen Technics mk2 macht man nix falsch! (Vollautomatic mit druckguss chassis und Subchassi) diesen habe Ich hier vermisst, den finde Ich so gut das Er jetzt eine Generalüberholung bekommt! Mit ein guten Elac 796 jubilee schon fast highend!

    • Onlyadmin

      Hey.. Ist schon eine Weile her, dass du geschrieben hast.. Sorry, dass ich jetzt erst antworte. Vielen Dank für dein feedback.. Ja die alten Technics sind wirklich klasse. Mein Toshiba/Aurex ist technisch und verarbeitungsmäßig sehr ähnlich wie die Technics und klingt dementsprechend auch ähnlich gut.. Das gute Elac würde ich auch gern mal probieren. Vielleicht irgendwann! Bleib gesund! und viele Grüße

  2. Muchow HiFi & Records

    Moin Leute bei Rund um HiFi, ich habe mir mal einen Teil, Dreher zwischen 200 und 500 Euro durch gelesen. Den Audio Technica AT-LP120X-USB den Du dort beschreibst habe ich schon mehrfach gegen andere Plattenspieler die doppelt oder manch sogar dreimal so teuer waren gehört und er hat Sie an die Wand gespielt. Beim Preis ist es leider so, dass dieses Gerät zur Zeit noch € 280,– kostet ab April jedoch € 300,– und als Clou, es gibt auch noch eine Bluetooth Version den Audio Technica AT-LP120X-BT USB für € 349,–. Beide sind für die Preise einfach unschlagbar.

    • Onlyadmin

      Hallo Leute bei Muchow Hifi..Vielen Dank für euer feedback und die Hinweise zum AT-LP120.. Ich mag diesen Spieler auch sehr gern und empfehle ihn auch sehr gern im Bekanntenkreis.. Cheers!

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